Montag, 20. November 2017

Kinder mögen Tiere


...oder?

Zumindest gehe ich immer noch davon aus, wenn ich mich zum Kauf von Jerseys für T - Shirts verleiten lasse. Aber ich muss auch feststellen, dass mir der größte Teil meiner "Kundschaft" langsam diesem Alter entwächst, und ich mich sputen muss, all meine gehorteten Schätze zu verarbeiten:

So geschehen am gestrigen Sonntag, als ich für den Großneffen ( noch im entsprechenden Alter ) zwei Shirts mit Hilfe des Schnittes "Ottobre creative workshop 301" und die passenden, von der Nichte gewünschten Halstüchlein fabriziert habe.


Woher ich die Jerseys habe, weiß ich nicht mehr. Meine Motivation, die Quelle herauszusuchen, ist auch ein wenig dahin, habe ich doch den Eindruck, dass kaum noch Nähbloggerinnen bei mir vorbeischauen ( zumindest nicht kommentieren ). Und allen anderen dürfte es, wie den Kindern, egal sein. Außerdem erspare ich mir so den Ruch, Werbung für die eine oder andere Händlerin zu betreiben. Bleibt allein "d'r Spaß an d'r Freud" beim Nähen & Tragen...


Sonntag, 19. November 2017

Meine 46. Kalenderwoche 2017


Wie schon im letzten Kalenderwochenpost angekündigt ein klitzekleiner Einblick in meinen Start in die Karnevalssession 2017/18 am elften Elften: Der wurde in einer schönen, gepflegten Privatwohnung gefeiert, weit ab vom Suff & Exzess, der auf den Straßen & vor den Kneipen bei Temperaturen von 7° Grad tobte ( das ist dann so gar nicht mein Karneval ).


Die Feier ist gleichzeitig für meinen "Stammdesch" die zur Inthronisation des künftigen Präsidenten - in dieser Session wieder eine Präsidentin -, bei der Neumitglieder - das sind die, die bereits zwei Mal im "Zoch" mitgegangen sind - eine Rattennadelkissen passend zu unserem Namen "Ratteköpp" überreicht bekommen.

An diesem Abend wurde auch schon ganz viel vorgeführt, was einzelne Mitglieder für die Teilnahme an den "Schull- und Veedelszöch" gebastelt und genäht haben. Man darf gespannt sein...

Herbstlich begann auch diese Woche, kühl und regnerisch...

Ich kann keine Wasserflaschen mehr sehen: Der Wochenanfang hat mir gereicht, auch wenn ich nur zuschauend beteiligt war...

Richtig, richtig traurig war dann der Anlass meines Besuches beim Nachbarn, dem früheren Floristen. 

Aufmunterung brachte ein Besuch von ihr und die zwei Collagen, die ich gegen eine Spende für den Jemen von ihr bekommen habe...

Eine aggressive Wolke, beobachtet am Freitag auf dem Weg zum Gerätetraining 

Eine echte Kohlekraftwerkswolke, ausgehend von Niederaußem ( 2. Platz der gesundheitsschädlichsten Kohlekraftwerke Deutschlands ), zeigte sich dann eine Stunde später beim Heimgehen am Abendhimmel ( zum Glück trieb sie der Wind diesmal gen Süden ). Meine Haltung zur Braunkohleverstromung nach Jahrzehnten mit drei bis vier Mal Bronchitis pro Herbst/Winter kann nur eindeutig sein. Das Klima verhandelt nicht & unsere Gesundheit ist nicht nur eine Frage der richtigen Ernährung oder der Sportlichkeit...

In der Nachbarschaft wird der Strom schon für weihnachtlichen Lichterglanz gebraucht. Wenn ich mir die Zusammenhänge vor Augen führe, habe ich keine rechte Freude mehr daran.

Am Samstag bin ich das erste Mal seit über vier Monaten wieder ins Auto gestiegen und habe uns zu unseren Wahlverwandten im ehemaligen Elternhaus des Herrn K. kutschiert. 

Für eine kurze Zeit fing sich das Sonnenlicht im Laub dieser Hainbuche im Garten. Nicht nur das Herz erwärmt hat uns während des ganzen Besuches das Feuer im Kaminofen.

"Feuer" ist ja auch das Thema meiner Linkparty des Monats November. Fünfzehn interessante Posts habt ihr bisher verlinkt, und ich nutze die Gelegenheit, euch zu weiteren Beiträgen zu animieren. Berichtet von Martins- oder anderen Feuern, euren Kaminen und Öfen, Erlebnissen mit der Feuerwehr oder euren Versuchen, mit Kerzenschein Licht in diesen dunklen Monat zu bringen - es ist immer wieder schön mitzuverfolgen, wie unterschiedlich, wie vielfältig wir bloggenden Menschen doch sind! Gerade heute sind wieder Posts mit einem ganz anderen Blick aufs Feuer dazu gekommen - spannend!


Verlinkt mit Andreas Samstagsplausch, der RaumfeeMaschas "Farbe der Hoffnung" und das "zauberhafte Licht" bringe ich ein bei Lottas "Bunt ist die Welt".





Samstag, 18. November 2017

Vom Leben mit Hüft - TEP nach vier Monaten


Heute sind es vier Monate her, dass ich eine neue Hüfte bekommen habe ( medizinisch natürlich richtiger: eine Hüftendoprothese ). Zeit für eine weitere Bilanz, auch für mich wichtig, damit ich später noch einmal nachlesen kann, wie es mir ergangen ist, aber auch weil ich den Eindruck habe, dass Erfahrungsberichte gerne gelesen werden. 

 - Ich laufe inzwischen so schnell, wie es vor vor der Arthrose bei mir üblich war. Für den Weg, den ich mindestens drei Mal pro Woche hin und zurück zu meinen Therapien laufe, brauche ich inzwischen fünf Minuten weniger als vor sechs Wochen. Auch das "Anlaufen" nach dem Sitzen ist kein Thema mehr.
    - Das Treppensteigen klappt wieder ganz normal. Nur wenn ich sehr müde bin, ziehe ich gerne noch mal das operierte Bein nach.



    - Das Angebot beim Muskeltraining mit Geräten ist um Übungen der Balance für mehr Gleichgewicht und Körperstabilität erweitert worden, und ich habe mir für zu Hause ein "Wackelbrett" gekauft - macht Spaß! Vom Physiotherapeuten lasse ich mir inzwischen nur noch alle möglichen Muskelgruppen massieren. Beide Angebote werden in der ersten Dezemberwoche auslaufen. Was ich dann mache, entscheide ich im neuen Jahr.

    - Zu den Aquafitness - Kursen bin ich bis zum Herbst nächsten Jahres angemeldet. Ich muss nur aufpassen, dass ich mich dort nicht manchmal überfordere, wie in dieser Woche. Seitdem empfinde ich die Prothese wieder als Fremdkörper...

    - Laut Physiotherapeut gibt es bei der Hausarbeit so vielfältige Bewegungsanreize, da benötigt frau keine speziellen andere Übungen mehr. Ich mache den Haushalt auch wieder richtig gerne und genieße meine Schnelligkeit dabei. Beim Aufheben/Bücken muss ich aufpassen, nicht leichtsinnig zu werden.

    - Aus dem Schlaf reißen mich gegen Morgen immer noch mal der eine oder andere Schmerz in Knie oder Unterschenkel. Ich liege halt am liebsten auf der operierten Seite.


    - Gestern bin ich zum ersten Mal in mein Auto gestiegen und wieder ausgestiegen, was mir aufgrund unserer Garagenverhältnisse etwas Angst gemacht hat. Als Hilfsmittel benutze ich eine Plastiktüte auf dem Sitz. Heute werde ich meine erste längere Fahrt auf altbekannter Strecke unternehmen. Bin tatsächlich gespannt...

    - Strümpfe - die man bei den jetzigen Temperaturen ja doch braucht - ziehe ich immer noch mit dem Strumpfanzieher an. Meine Schnürschuhe bleiben alle im Schrank. Zum Glück habe ich aber in meiner hintersten Schrankecke wetter- & rutschfeste, wasserdichte Schuhe nur zum Hineinschlüpfen wiederentdeckt. Der Winter kann also kommen.



    Bebildert ist der Bericht diesmal mit Aufnahmen von meiner üblichen Tour durch's Nippeser Tälchen im Oktober/November.

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